Die dialektische Matrix

Die feinstofflichen Wirkungen der Magie (Teil 3)

Unsere Welt ist ein unermessliches Energie- und Bewusstseinsmeer – eine mächtige hervorbringende, formende, verbindende Matrix. In ihr und durch sie lebt der Mensch. Und er wird durch sie gelebt. Durchschaut er ihr Wesen und Wirken, kann er bewusst handeln.

Die Matrix gibt es nicht. Sie ist kein einheitliches Gebilde, sondern existiert in unendlich vielen Qualitäten, Schwingungszuständen, Erscheinungsformen und Dimensionen. Matrix bedeutet Gebärmutter, Gebärerin. Matrix ist auch ein Begriff in Technik, Biologie und Mathematik. In der Technik beschreibt er das, worin etwas erzeugt oder hergestellt wird: eine (abstrakte) Struktur, innerhalb derer etwas angeordnet ist; ein geordnetes Schema, das einem Bau- oder Schaltplan zugrunde liegt. In der Biologie heißt Matrix das Bindegewebe: ein Speicher- und Stützgewebe; die Grundsubstanz. Die Mathematik bezeichnet als Matrix ein n-dimensionales Feld: Matrizen können beliebige Dimensionalität besitzen.

Ur-Matrix versus dialektische Matrix

Im Folgenden beziehe ich mich auf die Philosophie der Rosenkreuzer, wie sie der Gründer der modernen Geistesschule J.v.R. dargestellt hat. In der Ur-Matrix, der Allschöpfer-Ebene, lebt der ursprüngliche Mensch - eine Schöpfung des göttlichen Ur-Gedankens. Aufgrund eigenmächtigen Handelns fiel ein Teil dieser Ewigkeitswesen aus der Ur-Matrix heraus in die natürliche Matrix – eine göttliche Naturordnung und noch immer eine Welt des Lichts. Infolge stetigen schöpferischen Entwicklungsdrangs und zunehmender Eigenwilligkeit sank der Mensch in die Welt der Materie, der Polarität – in die dialektische Matrix mit ihrer „lichten“ und ihrer „dunklen“ Seite. Während der ursprüngliche Mensch weiterhin seinen Lebensschwerpunkt im Lichtreich hat, verdichtete sich der naturgeborene Mensch zu einem materiellen Körper mit grob- und feinstofflichen Anteilen. Der heutige Mensch ist also von zweifacher Art – ein sterblicher Naturmensch und ein Ewigkeitswesen.

Von letzterem geblieben ist ihm ein – überwiegend inaktiver – göttlicher Geistfunke. Als sterblicher Naturmensch lebt er in der dialektischen Welt der zwei Pole: im grobstofflichen Diesseits und  in dem widerspiegelnden, feinstofflichen Jenseits, auch Spiegelsphäre genannt. Während sich der Mensch im sichtbaren Diesseits mittels seiner Sinne bewegt und vermeintlich auskennt, ist das Jenseits für ihn in der Regel unsichtbar und auch unbekannt. Beide Seiten der dialektischen Matrix sind enorme Kraft- und Energiefelder. Und beide sind voller „Leben“.

Geschöpfe in der dialektischen Matrix

So wie das Universum sich in einem immerwährenden Schöpfungsprozess befindet, so auch der Mensch - passiv und aktiv. Schöpfen ist ein magischer Prozess. Durch ununterbrochenes Hervorbringen von Gedanken, Emotionen, Willenswirksamkeiten und Taten erschafft der Mensch innerhalb der dialektischen Matrix eigene Kräftefelder – individuell, kollektiv, menschheitsgeschichtlich. Denn alles hängt und wirkt mit allem zusammen, wirkt auf alles ein. Alles bedingt einander, es gibt nichts Getrenntes.

Gedanken und Gefühle sind enorme Kräfte, machtvolle elektromagnetische Energien. Mit dieser Kraft schöpft der Mensch eigene Welten, Kräftekonzentrationen, die eigene Strukturen bilden und aufgrund des Resonanzgesetzes enorme Ausmaße annehmen können. Die in ihnen magisch-unbewusst erzeugten Gedankenschöpfungen erhalten im Laufe der Zeit ein Eigenleben mit Eigenbewusstsein. Sie beginnen zu „leben“. Werden Geschöpfe.

Was leben will, braucht Nahrung. Und was lebt, will wachsen.

Diese von den Menschen unbewusst selbstgeschaffenen Wesenheiten ernähren sich feinstofflich von den Äthern des Menschen, also von seinen Energien. Je aufgewühlter der Mensch mental oder emotional ist, desto mehr Äther gibt er ab. Im Gegensatz zum „geistig blinden“ Menschen ist er selbst für die Spiegelsphären-Entitäten ein offenes Buch. Dadurch haben sie Macht über ihn und können ihn, solange er unbewusst bleibt, fast uneingeschränkt lenken. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. (Römer 7,15) Den meisten Menschen ist ihr Verhalten nicht oder kaum bewusst. Viele aber leiden unter diesem inneren Konflikt, verstehen jedoch nicht, was geschieht. Sie bemerken aber, dass es sie Kraft kostet.

Um die Nahrungsproduktion feinstofflicher menschlicher Äther zu sichern, greifen die Spiegelsphären-Wesen durch astrale Gewalt und Manipulation direkt in das Leben des Menschen ein. Zum Beispiel dadurch, dass sie das Ego des Menschen aktivieren, indem sie ihm bestimmte Ideen einimpfen, die ihn zu einem religiösen/politischen/privaten Wahn oder Komplex führen. Dieser Mensch ist dann von seiner Idee „besessen“, kann leicht (falsch-) geleitet und geführt werden. Er ist dann beschäftigt; also von Wesentlichem abgelenkt. Auch Ängste sind eine hervorragende, ergiebige Quelle für freiwerdende Äther. Viel Äthersubstanz auf einmal erpressen und erhalten die Wesenheiten, indem sie Menschenmassen regelrecht „melken“, beispielsweise bei einer Fußball-WM, bei politischen Ereignissen oder Naturkatastrophen. Die Menschen „gehen mit“, sind in Resonanz mit dem Geschehen. Auch Menschen rauben einander Energie. Wenn ein Mensch einem anderen Menschen sein Leid klagt, kann es sein, dass der Klagende nach dem Gespräch belebt und gekräftigt fortzieht, während der ihm Aufmerksamkeit Schenkende kraftlos und ausgelaugt zurückbleibt. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Gespräch heißt und ist Austausch, auch von Äthern.

Die künstliche Matrix

Mit der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien ist innerhalb der dialektischen Matrix eine zusätzliche, künstliche Matrix entstanden. Daten- und Telekommunikation, Computer- und Nachrichtentechnik, Elektronik in Verbindung mit Neurowissenschaften beeinflussen – heißt: verändern – über die feinstoffliche Ebene das Leben auf dem Planeten. Zum Beispiel nutzt das Militär das Resonanzgesetz und manipuliert mittels eines bestimmten Frequenzspektrums das Gehirn des Menschen. Ziel ist das politisch motivierte, mentale „Runterdimmen“ des menschlichen Bewusstseins und die absolute Macht. Das Manipulieren und feinstofflich-energetische Aussaugen von Lebewesen und Natur findet weltweit eine lebhafte, vor der Öffentlichkeit verborgene Anwendung - teils in bewusst initiierter Kooperation mit den Spiegelsphären-Entitäten.

Dies ist auch Thema des Science-Fiction-Films „The Matrix“ von 1999. Im Buch „Der Matrix-Code“ hat der Biophysiker D. Broers 20142 hierzu wissenschaftliche Hintergründe und schlüssige Hypothesen abgebildet wie auch die – spirituelle – Lösung aufgezeigt.

Gefangen in der Matrix

Die Matrix besteht aus den Eigenschöpfungen des Menschen, die sie künstlich anregt und verstärkt. Gleichzeitig wird sie ihrerseits zum Teil von Schöpfungen des Menschen gesteuert. Mensch und Matrix bedingen einander, wobei der Mensch es im Gegensatz zur Matrix nicht wahrnehmen kann. Dadurch verstrickt er sich derart in ihr, dass sie ihm zum Gefängnis wird. Und die Matrix will ihn, ihre Äther-Nahrungs-Quelle, nicht freigeben: Der Mensch steckt energetisch fest. Auch ist sein Gehirn mit Unwesentlichem angefüllt, überlastet, vernebelt. Damit verhindert die Matrix das Bewusstwerden des Menschen. Verhindert, dass er seine Sehnsucht nach dem Anderen, der er einmal war und der als lichter Geistfunke in ihm wohnt, spüren kann.

Ausweg aus der Gefangenschaft

Davon weiß der Mensch sehr lange nichts – bis das innere Drängen des erwachenden Lichtfunkens zu stark geworden ist, um unterdrückt oder übersehen zu werden. Dann kann er seinen Lebensauftrag erkennen: sich aus den selbsterschaffenen Fesseln der dialektischen Matrix zu lösen und in sein ursprüngliches Lebensfeld zurückzukehren. Mit natürlicher Empfindsamkeit und Intuition/Führung und Kenntnis kann er reagieren. Da der Mensch im Diesseits und im gespiegelten Jenseits die Not-wendigen Erfahrungen nur in einem stofflichen Körper sammeln kann, erwacht der Geistfunke erst nach vielen Inkarnationen. Er lässt den Menschen erkennen, woher er stammt, wohin er warum zurückkehren soll und will – und wie er das zuwege bringen kann.

Die Bewohner der „Dunkelwelten“ sind jedoch Meister der Manipulation, einfallsreich und überzeugend. Auch wenn der Mensch grundsätzlich um diese Dinge weiß, ist er weder sicher noch vor ihren Machenschaften gefeit. Sie können dem Menschen die Illusion von Licht vorspiegeln. Und wer eine entsprechende Resonanz hat, meint dann, mit Lichtwelten oder Gott in Kontakt zu sein. Wie kann der Mensch unterscheiden, wer zu ihm spricht? Spiegelsphären-Wesen erkennt man daran, dass sie vom Menschen immer etwas wollen. Vor allem seine Energie. Dazu sprechen sie stets sein Ich an.

Anders die Liebe, die weder nimmt noch gar stiehlt, sondern nur das Geben kennt. Öffnet sich der Mensch für die universelle Liebe, kann er – achtsam – unbeschadet seinen Heimweg antreten.

 

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