Vom Hoffen und Fürchten

Tempeldienst

In der Polarität des Lebens erfährt der Mensch sich selbst, sucht sein Gleichgewicht und durch dieses (s)eine Vollendung. Aber es ist ein Paradoxon: er kann nur dann zur Vollendung kommen, wenn er sich darauf richtet, sich auf „Nichts“ mehr zu richten.

Was aber ist das „Nichts“?
Es scheint notwendig an einen Punkt im Leben zu gelangen, an dem nichts mehr zu verlieren und nichts mehr zu gewinnen ist. Einen Punkt, an dem der Mensch nicht mehr weiß, was er noch tun soll, damit sich seine Sehnsucht erfüllt.

In solchen tiefen Lebensmomenten ist er offen für eine Berührung aus einer völlig anderen Dimension. Es ist die Ahnung und Wahrnehmung des inneren göttlichen Menschen und seinen unendlichen schöpferischen Möglichkeiten.
Wer diese Verbindung nicht negiert,  bekommt die klare Einsicht geschenkt, dass er aus sich selber heraus nichts tun kann und steht so praktisch vor dem Nichts, vor der absoluten Leere.
Da beginnt das Loslassen! Alles Wollen, Begehren, alle Kontrolle..., das eigene Sein wird  immer mehr der Führung des Anderen - dem inneren Menschen – anvertraut.  In diesem Prozess wird dem Menschen seine Sehnsucht immer bewusster. Denn es ist die Sehnsucht des inneren Menschen nach Licht, nach Gleichgewicht, Einheit, Vollkommenheit, Göttlichkeit, Liebe...
Der innere Mensch nimmt den äußeren in sich auf. Dadurch wird möglich, was vorher absolut unmöglich war.

 

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