Tempeldienst: Endura als Weg

Wer sich auf die Suche nach dem Licht begibt, wird sehr bald mit seinem Ich konfrontiert. "Endura" bezeichnet in der Philosophie des Rosenkreuzes den Prozess der Überwindung des Ich. Für den spirituellen Weg kann es sehr hilfreich sein, diesen Verlauf zu kennen.

Stationen diese Weges sind  u. a. Selbsterkenntnis und Loslassen. Losgelassen werden muss letztlich das Kernwesen, die Quelle unserer irdischen Identität, damit das ursprüngliche Wesen des Menschen hervortreten kann.  Dies ist möglich, wenn das geistige Prinzip in unserem Herzen erwacht. Aus dieser Kraft heraus kann eine Umkehr geschehen, eine innere Selbstrevolution. 

Viele spüren die Größe dieser Aufgabe und lassen davon ab, weil sie der Meinung sind, dass es  ihre Kräfte übersteigt. Nicht zufällig bedeutet das lateinische Wort „Endura“ zu deutsch „beharren, ausdauern, durchhalten“.
Doch wer die Berührung des Lichtes erahnt, wie es sich einem schenken will, der wird seine Ich-Persönlichkeit zu einem Diener des Geistes machen und mit Kraft den Prozess des Endura durchschreiten.

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