Tempeldienst: Die sieben Täler

Suchen, Liebe, Erkenntnis und mehr: in dem persischen Text “Vogelgespräche” beschreibt der Sufi-Dichter Farid du-Din Attar eine spirituelle Reise anhand der Metapher von den “sieben Tälern”, die zu durchschreiten sind.

Das richtige Verhältnis zum Suchen, der Liebe, der Erkenntnis, der Einheit, Genügsamkeit, dem Staunen und dem völligen Vergehen wird in dem dichterischen Werk, das im 12. Jahrhundert verfasst wurde, beschrieben. Der Tempeldienst greift die Bilder des persischen Dichters auf. Der Reisende gewinnt an Einsicht und zeitlosem Sein – um sich herum und im Inneren. Eine große, immense Freude, die das Herz erwärmt und überflutet. In seinem Wesen taut auf, was erstarrt war – alles Gepäck, das unfrei machte, kann er loslassen.

Das Herz ist durch sein eigenes kreatives Vermögen in der Lage, diese Täler des Lebens zu durchwandern und Schwierigkeiten aufzulösen. Dabei wird es immer wieder neue Grenzen überschreiten.

Den Reisepass für die Grenzen erhält die Seele schon im zweiten Tal, durch die Liebe. Die universelle Liebe ist das einzige Visum auf dieser Reise und ewig gültig.

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