Tempeldienst: Der Bambus

Wie ein Bambus mit seinem Stamm ein Kanal für das Wasser einer Quelle sein kann, so kann ein Mensch durch Entwicklung seines göttlichen Kerns ein Bindeglied zwischen der göttlichen und der irdischen Natur werden.
Er ist dann ein Kanal für das Wasser des Lebens.

Eine Parabel aus dem fernen Osten erzählt die Geschichte eines Bambus, der heranwächst und von seinem Herrn wegen seiner Schönheit geliebt wird. Schließlich wird er beschnitten und dient mit seinem aufgeschnittenen Stamm als Kanal für das Wasser der Quelle, das die Felder tränkt und fruchtbar macht.

Auch ein Mensch entwickelt und gebraucht seine Vermögen. Zunächst tut er dies meist zum eigenen Nutzen. Die Folgen dieser Aktivitäten lassen ihn immer mehr erkennen, dass er seine Vermögen abweichend vom eigentlichen Schöpfungsplan anwendet.
Viele oft bittere Erfahrungen zerbrechen förmlich seine bisher heile Welt und können ihn in eine Krise führen.

Gelingt es ihm jetzt auf die Impulse seines Inneren zu hören und kann er zu anderen Einsichten gelangen?

Alles Leben hat nur den einen Sinn – dem Menschen zu helfen, Teil einer höheren Ordnung, einer höheren Harmonie zu werden.
Wenn er bereit ist, sich diesem größeren Ganzen zu weihen, kann er wieder ein wirkendes Glied an der ihm zugedachten Stelle des universellen Gefüges werden.

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