Tanz des Lebens

Tempeldienst

Könnten wir die Prozesse des Lebens wie durch ein feines Mikroskop beobachten, sähen wir lauter ineinander arbeitende und übergehende Bewegungen, keine Starre, keinen Tod, sondern den fließenden Tanz des Lebens.

Tanzen kann nur, wer sich seines Gleichgewichtes vollkommen sicher ist, wer aufrecht und stabil in seiner Mitte ruht.
Die Inspiration zum Tanz ergibt sich immer aus einer Melodie, einem Rhythmus, der uns entweder von außen erreicht oder aus dem eigenen Innern aufsteigt als Drang, sich in einer Schwingung, die Hingabe und Demut fordert, harmonisch mitzubewegen.
So ist wirklicher Tanz niemals wahllos, er ist Bewegung durch innerliches Leben, durch die Atmung der Seele.

Im Taoismus heißt es: Die Ruhe in der Ruhe ist nicht die wirkliche Ruhe. Nur wenn es Ruhe in der Bewegung gibt, kann der geistige Rhythmus erscheinen, der Himmel und Erde durchdringt.
Sich in diesem geistigen Rhythmus mitbewegen, sich ihm anvertrauen und ihm folgen, ist es, was die Rosenkreuzer, das Gehen des Pfades nennen.

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