Symposium zu Giordano Bruno

Die feurige Spur des Geistes im Menschen

Die Vision Giordano Brunos ging weit über das vor 400 Jahren vorherrschende geozentrische Weltbild hinaus, aber auch über das heliozentrische Weltbild. Bei ihm steht der göttliche Plan zur Vervollkommnung aller Wesen im Zentrum, als Ausdruck der universellen Liebe.

Giordano Bruno war von der Erfahrung überwältigt, dass die universelle Liebe nicht von außen an den Menschen herantritt, sondern "die Seele selbst ihre Wohnstatt – das Herz selbst ihr Lager ist – und die Liebe in der Zusammensetzung unseres eigenen Wesens und dem innersten Antrieb steht."

Er lebte in einer Zeit, die noch stark vom kirchlichen Dogma mit einem geozentrischen Weltbild geprägt war. Er hat den revolutionären Umbruch hin zu dem kopernikanischen heliozentrischen Weltbild miterlebt.

Brunos Lehre geht noch weit darüber hinaus. Bei ihm steht die göttliche Liebe im Zentrum, die sich in allen Wesen in einem Plan zur Vervollkommnung ausdrückt. Er schrieb: "Diesen göttlichen Plan sehe ich auf zwei Arten: zum ersten ist er anwesend als Seele im ganzen Körper. Darum nenne ich ihn Natur, oder Schatten, oder Spur Gottes. Zum zweiten ist dieser göttliche Plan auf eine unnennbare Weise anwesend als Allgegenwart Gottes – als eine Allmacht in allem und über allem – nicht als Teil, nicht als Seele – gerade auf eine unerklärbare Weise."

Seine Lehre war geprägt einerseits von einer machtvollen Spiritualität, und andererseits von einer absoluten wissenschaftlichen Klarheit, wobei das erste die Basis für das zweite ist.

Vielleicht beginnen wir erst heute, die ganze Tiefe der visionären Lehre Giordano Brunos zu verstehen.

Das Symposium enthält 3 Vorträge über das Leben und Wirken von Giordano Bruno.
10:30 Uhr: Begrüßung
11:00 Uhr, 1. Vortrag:  Ein Wegweiser am Jordan
12.00 Uhr, 2. Vortrag:  Die Unendlichkeit, eine geistige Qualität

       -----   Mittagspause
14:00 Uhr, 3. Vortrag:  Der Mensch im unendlichen Universum

       -----  Kaffee
Der Eintritt ist frei.

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