Karma und Reinkarnation

oder Wiedergeburt und Befreiung

Der Mensch ist durch das Gesetz des Karma an die Reinkarnation gebunden. Doch wer oder was inkarniert hier eigentlich, und wie gelangt man zur Befreiung aus diesem Kreislauf?

Karma und Reinkarnation sind in aller Munde, denn die östlichen Religionen haben diese Lehre bis heute bewahrt.

Oft wird Karma als Strafe dargestellt – als üble Folge schlechter Taten in einer vorigen Existenz.

Doch Karma ist mehr. Es fasst in sich die Summe der wesentlichen Erfahrungen aller Inkarnationen und aller treibenden Wünsche zur Selbstverwirklichung, aber auch unaufgelöste Irrtümer. Schließlich stellt es sicher, dass alle unbewussten oder egoistischen Handlungen zu ihrem Urheber zurückkehren, sei es in dieser oder in einer nächsten Inkarnation.

Der Sinn dieses Ablaufs liegt weit tiefer als „Abzahlung moralischer Schulden“. Denn es geht nicht darum, in einer vergänglichen Welt für „karmische Gerechtigkeit“ zu sorgen oder um Gutsein aus Angst vor Strafe.

Karma und Reinkarnation sorgen dafür, dass der Mensch – als Mikrokosmos, der immer wieder in die stoffliche Welt eintaucht – lernt und dass keine wichtige Erfahrung verlorengeht. Das Ziel ist Seelenbewusstsein und schließlich das Erwachen des Göttlichen im Menschen – ein Zustand von Weisheit und Güte, in dem kein Karma mehr erzeugt wird. Denn die Kette der Reinkarnationen ist nicht dann zu Ende, wenn alle karmischen Schulden abgezahlt sind, sondern wenn der Mensch wieder in die Einheit mit seinem göttlichen Ursprung zurückkehrt. Diese Rückkehr bedingt die Wiedergeburt des Göttlichen in uns. Wie die Rosenkreuzer diesen Prozess verstehen, soll gemeinsam erarbeitet werden.

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