Im Zeichen der Lilie

Meditation zu Texten von Jakob Böhme

Jakob Böhme erlangte einen tiefen inneren Einblick in den kosmischen Zusammenhang von Gott, Welt und Mensch. Ausgewählte Texte von ihm sollen begleitet von Meditation und Musik eine innere Erfahrung in Seelenstille ermöglichen.

Jakob Böhme (1575 bis 1624) gilt als einer der bedeutendsten Mystiker der nach-reformatorischen Zeit. Er lebte in dem Bewusstsein, an der Schwelle eines neuen Zeitalters zu stehen. Die Hoffnung auf eine „Generalreformation der ganzen Welt“ verband ihn mit Zeitgenossen wie Johannes Keppler, Giordano Bruno oder Johann Valentin Andreae, bekannt als Autor der rosenkreuzerischen Manifeste. Seine Texte zeugen von einem tiefen Einblick in kosmische Zusammenhänge. Als universalistisch denkender Mystiker ging es ihm um eine Ganzheit von Geist und Materie, von äußerer und innerer Wahrnehmung.

Böhme war in erster Linie inspiriert vom Geist, der ihn ergriff, erleuchtete und zum Zeugnis drängte. Seine eigenen tiefen inneren Erfahrungen formte er zu einem christlichen Initiationsweg aus, den er suchenden Menschen aufzeigen wollte. Dieses innere Erwachen, die wirkliche Umwendung im Sinne einer geistig-seelischen Umorientierung geschieht nach Böhme im Zeichen der Lilie: „Eine Lilie blühet über Berg und Tal in allen Enden der Erden. Wer da suchet, der findet.“

An diesem Abend sollen ausgesuchte Texte von Jakob Böhme von Besinnung, Stille sowie Musik begleitet werden. Im Anschluss können die gemachten Erfahrungen und gewonnenen Einsichten in einem Gespräch ausgetauscht werden.

 

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