Humanismus und gnostische Spiritualität

Ohne humanistische Bestrebungen sähe es in der Welt noch trostloser aus. Inwiefern sich gnostisch-spirituelle Arbeit von diesen Bestrebungen unterscheidet, untersuchen wir anhand des Songs „Different Sides“ von Leonard Cohen.

Gnostiker wissen den unermüdlichen Einsatz der zahlreichen humanistischen Bestrebungen sehr zu schätzen, mit dem das Leid auf der Welt gemindert wird. Sie führen jedoch einen anderen Auftrag aus.

Leonard Cohens Song „Different Sides“, der 2012 auf dem Album „Old Ideas“ erschien, wurde auf unterschiedlichen Ebenen interpretiert: unter anderem als Auseinandersetzung zwischen liberalen und dogmatischen religiösen Strömungen, als Beschreibung einer unglücklichen Liebesbeziehung oder als Konflikt zweier Seiten im Menschen, einem strengen Gewissen („Du“) und einem sich selbst gegenüber nachsichtigen „Ich“.

Wir schlagen eine Interpretation vor, die sich auf die unterschiedlichen Ziele und Methoden von Humanisten einerseits und gnostisch-spirituellen Arbeitern andererseits bezieht. Dabei geht es uns nicht um eine Bewertung – beide Aufgaben halten wir für notwendig.

Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch.

 

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