Goethes Faust - ein spiritueller Weg?

Gastvortrag von Dr. Konrad Dietzfelbinger

Als kompromissloser Wahrheitssucher erkennt Faust die Begrenztheit des Verstandes und lässt sich nur noch vom inneren Sein leiten. Das ist Magie, gute oder böse.

Im Streben nach dem Unvergänglichen löst er alle Anhaftungen am Vergänglichen auf. Liebe, Reichtum, Macht und Erfolg verlieren ihre absolute Bedeutung beim ersten Schritt auf dem spirituellen Weg.

Was sind die nächsten Schritte?
"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen:
Die eine hält in derber Liebeslust sich an die Welt mit klammernden Organen;
die andre hebt gewaltsam sich vom Dust zu den Gefilden hoher Ahnen."

Referentenporträt:
Konrad Dietzfelbinger, Dr. phil. Diplomsoziologe und Germanist, arbeitete als Lektor und Verlagsleiter und ist seit vielen Jahren selbstständig als Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer in München tätig. Sein Hauptinteresse gilt der christlichen Spiritualität. Er veröffentlichte unter anderem mehrere Bücher über die apokryphen Schriften von Nag Hammadi und die biblischen Evangelien.

 

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