"Es werde Licht!" (Gesprächsabend)

Die Erkenntnisse der Quantenphilosophie stimmen überein mit der Weisheit vieler heiliger Schriften. Das Licht wird als Aspekt des göttlichen Ur-Wortes, der schöpferischen göttlichen Ordnung im Kosmos erkannt.

Die moderne Quantenphysik hält Photonen, also Lichtquanten, für Bedeutung und Bewusstsein tragende Elementarteilchen, die sich in den verschiedensten Wellenbereichen manifestieren.

Das sichtbare Licht wurde seit dem Bestehen der Menschheit als Ausdruck des Lebens und des Göttlichen empfunden. So ist der kosmische Kampf zwischen Licht und Finsternis ein zentraler Aspekt der vorchristlichen Religion des Zoroaster.

Auch die Dichtung des großen persischen Mystikers Rumi kreist um das Licht, das als ein göttliches Grundprinzip des Seins das Irdische umfängt und durchdringt.

"Wär‘ nicht das Auge sonnenhaft,
wie könnten wir das Licht erblicken?
Lebt’ nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
wie könnt‘ uns Göttliches entzücken?“

Was Goethe hier in seinem Gedicht zur Einleitung der Farbenlehre ausdrückt, ist das uralte Wissen um die Verbindung von äußerem und innerem Licht.

Im Johannes-Evangelium wird das Leben, das aus dem Wort vom Anfang, aus dem Wort Gottes entspringt, als das Licht des Menschen beschrieben und Jesus als das Licht der Welt bezeichnet.

Sind wir Menschen also im Grunde genommen Lichtwesen, gestaltet aus Milliarden von Photonen, die einen Prozess der Bewusstwerdung möglich machen?

Ist das höhere Bewusstsein, das der suchende Mensch anstrebt, also ein Licht durchfluteter Raum, der sich aus Licht in seinem unterschiedlichsten Schwingungsbereichen – bis hin zum höchsten göttlichen Licht - bildet?

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