Erleuchtung und Nirvana

Universelle Weisheit im Buddhismus

Im ursprünglichen Buddhismus und im Zen kennt man den Weg zur Erleuchtung als Abschied von dem Selbst, mit dem der Mensch tagtäglich lebt, als „Sprung ins Nichts“.

Spätere Zen-Buddhisten umschrieben das Ziel des Pfades auch als "Kensho", das heißt als Schau des eigenen wahren Wesens. Dabei geht es jedoch nicht um Bewusstseinserweiterung, sondern um etwas völlig anderes. In der Erleuchtung zeigt sich das wahre Selbst, das mit dem empirischen, alltäglichen Selbst des Menschen nichts gemein hat. Kensho meint dieses Sich-selbst-Erkennen in einem neuen, höheren Sinn. Das wahre Selbst erwacht schließlich im Nirvana, in einem Lebensfeld befreiter Seelen.
Den Pfad dorthin kann man im normalen Alltagsleben gehen.

Der Buddhismus teilt seinen universellen, zeitlosen Kern mit allen anderen Weltreligionen. Er kann dem Menschen daher auch Hinweise für seinen Lebensweg  hier und heute geben.

Am Ende des Pfades angekommen, heißt es dann: „Vor der Erleuchtung Holz hacken und Wasser holen, nach der Erleuchtung Holz hacken und Wasser holen.“ Aber dennoch: Welch ein Unterschied!

16.05.2017: An diesem Abend werden gemeinsam kurze buddhistische Texte gelesen und in Stille reflektiert.
23.05.2017: Im Lichte der universellen Lehren, die auch im Buddhismus beheimatet sind, wird der spirituelle Pfad im gemeinsamen Gespräch erarbeitet.

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