Die zwei Naturen

Es gibt zwei Räume, zwei Naturen. Wir bezeichnen sie als die Gottesnatur und als die dialektische Natur. Die Gegensätze in der dialektischen Natur bewirken eine dauernde Bewegung und Veränderung. Die Gottesnatur ist dem gegenüber ewig und unvergänglich.

Jeder Mensch hat Anteil an zwei Naturen: Da ist zunächst das irdische, dialektische Daseinsfeld, die vergängliche Natur. Der Mensch besitzt eine Persönlichkeit, die aus dem irdischen Daseinsfeld stammt. Sie ist mit großen Möglichkeiten und Vermögen begabt, stellt die Krone der natürlichen Evolution dar. Aber sie ist auf eine vergängliche Existenz ausgelegt und Krankheiten ausgesetzt bis hin zum Tod. Kann man etwas, was sich immer wieder verändert und auflöst Wirklichkeit nennen?

Und gleichzeitig existiert im selben Raum eine unsterbliche, göttliche Natur. Der Mensch ist in seinem Innersten ein Geistseelenwesen, das aus der göttlichen Natur hervorgegangen ist. Es inkarniert in einer sterblichen Persönlichkeit, um über eine Ausdrucksform zu verfügen. Die dialektische Natur ist dabei als Übungsschule gedacht. Diese Persönlichhkeit kann eine Brücke zur Welt des Geistes in sich selbst bauen. 

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Hameln

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