Die Bhagavad Gita und die ursprüngliche spirituelle Bedeutung des „Heiligen Krieges“

In allen großen Weltreligionen werden Anweisungen zu einem Kampf gegeben. Aus spiritueller Sicht finden diese wesentlichen Auseinandersetzungen im Inneren des Menschen statt. In der Bhagavad Gita ist es Krishna, der Ardschuna auf den Kampfplatz führt.

Auf einem spirituellen Weg können ab einem bestimmten Punkt Behinderungen auftreten, die das Weiterschreiten erschweren. Werden die Ursachen der Behinderungen nicht im eigenen Wesen erkannt, projizieren sie sich nach außen. Im Lichte der erleuchteten Seele (Krishna) kann die wahre Ursache der Behinderungen jedoch im eigenen Wesen erkannt werden. Nun stellt der Mensch das Kämpfen im Äußeren, gegen andere Menschen oder Umstände, ein und betritt den inneren Kampfplatz.

Nun steht Ardschuna, der spirituelle Mensch, mitten auf dem Schlachtfeld.

Dort sind auf der einen Seite all seine bereits errungenen höheren Seelenkräfte, auf der anderen Seite seine niederen Begierden personifiziert, die er auch lieb gewonnen hat. Doch anstatt sich in den aussichtslosen Kampf gegen sich selbst zu stürzen, sieht der Mensch seine Schwachheit ein. Er wird demütig und erkennt: Diesen Weg kann er unmöglich ohne göttliche Hilfe weiter gehen. So bittet er seine erleuchtete Seele um Rat. Wie in einem endlosen Augenblick erklärt Krishna ihm das wahre Sein und den Weg dorthin.

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