Der Mensch in zwei Welten

Das Rosenkreuz – Symbol für einen spirituellen Entwicklungsweg Teil 2

Selbsterkenntnis und Welterkenntnis schenken dem Menschen Einsicht in den Kreislauf von Dies- und Jenseits. Gleichzeitig nimmt er die Existenz des göttlichen Quells in sich wahr. Er steht am Kreuzungspunkt zweier Welten und erfährt so seine wahre Lebensbestimmung.

Alle großen Weltreligionen stellen die Welt tiefgründig in einen höheren Zusammenhang. Die Grundidee dieser „Lichtlehren“ von Zarathustra, Buddha, Krishna, von den Gnostikern oder auch den Urchristen ist dabei die Existenz zweier Schöpfungsfelder.

Neben dem bekannten Daseinsfeld der heutigen Menschheit gibt es darüber hinaus das göttliche, ursprüngliche, ewige Lebensfeld, von dem alles Sein und Leben ausgeht.
Durch mehrere große Zeitperioden entfernte sich der ursprüngliche Mensch in seiner Entwicklung und seinem Bewusstwerden immer mehr von der göttlichen Welt. Das führte zur Erschaffung des irdischen Lebensfeldes mit Diesseits und Jenseits. Lichtoffenbarungen aus dem ursprünglichen Lebensfeld durchdringen mit ihren unendlich hohen Vibrationen das zeitliche Lebensfeld, in dem der Mensch seinen Aufgaben gegenüber gestellt wird.

Ein Funke, eine Perle reinen Lichtes aus der geistigen Welt blieb dem Menschen auf seiner Reise und wartet über Inkarnationen hinweg darauf, dass er Erfahrungen macht, durch die sein Bewusstsein der Absonderung vom Göttlichen reifen kann.

Die Perle erinnert ihn auch an das ursprüngliche Sein. Dadurch sucht und sehnt sich der Mensch letztlich nach der bewussten Einheit mit dem Absoluten.
So lernt er das Geheimnis in sich und das der beiden Welten erst zu ahnen und dann zu begreifen.

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Nürnberg-Fürth

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