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Das Vaterunser: Vom Beten (1. Teil)

Das Vaterunser ist das wichtigste christliche Gebet.
Es eint alle Christen, ist schlicht, selbstlos, stark, frei und offen.
Nie wurde mit so wenigen Worten so viel gesagt.

Wir sind gewöhnt das Vaterunser zu sprechen und denken, es zu kennen.
Doch es ist auch ein Mysterium.

Ursprünglich ist es wohl in Aramäisch in rhythmischer, gereimter, vieldeutiger und poetischer Sprache verfasst. Es gab danach Übersetzungen ins Griechische und Lateinische und in alle anderen Sprachen und infolgedessen Unterschiede in der Wortwahl.

Was ist eigentlich Beten?
Ist es ein Sich-Besinnen, Konzentrieren, Kontakt suchen, Danken oder Bitten, ist es Kommunikation, ein Weg, eine Methode?

Und wen oder was beten wir an?
Im Neuen Testament und in der esoterischen Literatur sind verschiedene, teils überraschende Aspekte des Betens beschrieben.
Sie weisen auf die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit dem Beten hin, denn eine Gebetserhörung erfolgt. Sie entspricht nur nicht immer der Absicht und dem Wunsch des betenden Menschen, denn sie richtet sich allein nach dessen innerem Seinszustand.

In unserer Reihe versuchen wir, uns dem Mysterium des Vaterunsers aus christlich-spiritueller Sichtweise anzunähern und die seelenbefreienden Dimensionen darin zu enthüllen.


Gesprächsrunde auf der Basis von vorgelesenen Texten im Zentrum Bad Münder-Hameln
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!