Das Allein-Gute

 Die Zwillingskräfte Gut und Böse bestimmen das Leben. Freude und Leid liegen eng beieinander. Bei unserem Denken und Fühlen, Überlegen und Handeln muss  meist  die Wahl zwischen den Gegensätzen getroffen werden. Es gibt immer ein Aber bei Problemlösungen und eine grundsätzliche Angst vor dem Unglück. Darum sagt das Corpus Hermeticum:  „Das Gute ist allein in Gott und nirgendwo anders“.

Gott ist hier etwas Unantastbares und ein unnachahmliches Prinzip. Es steht außerhalb des „Bösen“, doch es überstrahlt und durchströmt   alles mit dem „Schönen“. Es wird von zwei Welten, zwei Weltordnungen ausgegangen :  In der ersten ist Gott die Mitte, in der zweiten hält sich der Mensch für den Mittelpunkt.

Es gibt einen Weg, der aus der von Angst und  Gegensätzen geprägten Welt  zum Guten und Schönen der wahrhaften Schöpfung führt: Die Gottesfurcht, die mit der Gnosis  eins ist:
Gnosis ist die Kenntnis der dem irdischen Menschen nicht geoffenbarten göttlichen Welten und Gottesfurcht ist die gereifte Einsicht, dass es die zwei Welten gibt.

Der Mensch kann diesen Weg nur selbst gehen, diese Einsicht selbst erwerben, d.h. dass er dann  weiß, wo er steht, wer er ist, woher er stammt und was der Sinn seines Daseins ist.

 

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