Der Mensch als Maske

 Es besteht beim Menschen die Neigung, seine wahre Art zu verbergen. Die Maske spielt dabei stets eine große Rolle.

Das Ich mit seinen Selbstbildern, vielfältigen Rollen und Verhaltensmustern, mit all seinen Eigenschaften, kann man als Maske bezeichnen, die den Zugang zum wahren Selbst mit seiner Fülle versperrrt.
Auch die irdische Körpergestalt selbst ist wie eine Bedeckung oder Verhüllung für den übriggebliebenen unsterblichen Wesenskern, der im Menschen verborgen liegt.
Eine Erinnerung daran bewahren die in der ganzen Welt gefeierten Maskenfeste.
Wer aber den Punkt im Herzen entdeckt, der von allem Ichhaften unberührt ist, empfängt von dort die Kraft, die Maske des Ichs ganz zu erkennen und sie preiszugeben.
Dann kann das wahre Selbst ohne Behinderung durchklingen und das äußere Wesen umwandeln, bis es ein reines Instrument des Ewigen wird. Eine neue Persönlichkeit entsteht, sie ist mit dem ewigen Gewand bekleidet und wird nicht mehr nackt befunden.

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