Gott ohne Religion

Religionen werden abgelehnt, weil sie den Menschen nicht nachvollziehbare Vorschriften machen. Hinzu kommen noch Formen des Fanatismus. Der Weg zu Gott kann aber in Freiwilligkeit und teilweise allein gegangen werden. Es stellt sich dann Ruhe, Frieden und Glück ein.

Religionen haben einen schlechten Ruf. Warum sollte daher jemand religiös werden wollen? Der übliche Weg besteht darin, sich einer religiösen Gemeinschaft anzuschließen; dabei werden auch alle alten „Sünden“ dieser Gemeinschaft geerbt oder ein unmodernes Weltbild gelebt. Geht es denn nicht ohne diese Belastungen?

Grundlage allem religiösen Strebens ist die Sehnsucht nach Ganzheit, nach Frieden, nach Harmonie und nach Glück. Wer dieser Sehnsucht nachgeht, nähert sich – auch ungewollt – Gott, Gott als Begriff für das Ziel dieser Sehnsucht verstanden. Sehnen ist eine Art des Herbeirufens und auf jedes Rufen gibt es eine Antwort, die sich in einer kleinen seelischen Veränderung niederschlägt. Diese Veränderung führt zu einem besseren Leben, das wiederum Basis für die Sehnsucht ist. So nähert sich der betreffende Mensch seinem ersehnten Ziel.

In diesem Vortrag wird dieser Prozess anhand von Zitaten verschiedener – religiös unverdächtiger - Philosophen so dargestellt, dass er allein oder auch in einer Gemeinschaft gegangen werden kann. Es treten dazu Platon, Epiktet (Stoa), Epikur, Seneca (Stoa), Kant und Wittgenstein auf.

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