Der innere Weg des Helden am Beispiel "Star Wars"

Sonntagsmatinee

Was fasziniert uns an Filmen wie Matrix und Star Wars, an den Romanen und Verfilmungen von Harry Potter und dem Herrn der Ringe? Ist es nur das künstlerische Format? Was spricht uns so an?

In Filmen, in der Literatur, in den heiligen Schriften und Legenden der Völker wird von Kämpfen berichtet, die zwischen Göttern, Titanen, außer- und überirdischen Wesen und den Menschen stattfinden. Die Substanz, mit der in diesen alten und neuen Geschichten gearbeitet wird, besteht meist aus dem Guten und dem Bösen, aus dem Lichten und dem Dunklen und der Gestalt des Helden. Gebannt verfolgen wir den Weg des Helden durch alle Gefahren und Verwicklungen, vom beschwerlichen Anfang bis hin zur triumphalen Vollendung - - - und etwas in uns identifiziert sich mit ihm, als wäre er ein Teil von uns, als wäre sein Weg mit den verschiedenen Stationen der Suche, der Verzweiflung, des Ringens und schließlich des Durchbruchs auch unser Weg.

Anhand der Stationen Aufbruch - Initiation - Rückkehr wollen wir dem Weg des Helden in der Geschichte "Star Wars" folgen und mit unserer eigenen Sehnsucht nach Überwindung und Erfüllung verbinden.

Uns wird vor Augen geführt, wie zerbrechlich und zerrissen das Mensch-Sein sein kann. Und gleichzeitig sehen wir, zu welcher Größe sich der Mensch entfalten kann, welch wunderbare Hilfe ihm dabei zukommt, wenn er Schritte macht, die über sein persönliches Befinden hinausgehen, wenn er seine Lebensbestimmung bewusst annimmt, sich selber überwindet und das Unmögliche wagt. Dieser Mythos des Mensch-Seins besteht aus Bildern, die sich in ihrer Tiefe nicht mit rein intellektuellen Erklärungen entschlüsseln lassen. Der Mythos will seelisch begriffen werden, mit allen unseren Fähigkeiten, dem Denken, dem Empfinden, der Intuition und einer Offenheit für die tiefsten Ebenen des Seelischen und Göttlich-Geistigen.

 

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