Alles lebt - Die Philosophie von Giordano Bruno

Bruno sprach von der Unendlichkeit des Alls. Er sagte: alles lebt, auf unendlichen vielen Welten gibt es Lebewesen, alles ist in einer umfassenden Einheit verbunden, alles wandelt sich, ist jedoch mit seiner unsterblichen Seele eins mit allem.

In diesem Vortrag werden die Grundzüge der Philosophie des Giordano Bruno vorgestellt.

Bruno lebte im 16. Jahrhundert und wurde im Februar 1600 in Rom von der Inquisition verbrannt. Seine wegweisenden Ideen und Hypothesen sowie seine negativen Äußerungen zum Christentum wurden ihm zum Verhängnis.

Die Überwindung eines geozentrischen Weltbildes zum heliozentrischen Weltbild durch Kopernikus, hin zu einem umfassenden kosmologischen Weltbild, war eines der Hauptthemen in Brunos Leben.

Seine These: "Gott schafft nichts Totes, alles lebt" steht im Mittelpunkt des Vortrags. Aus dieser These folgt auch, dass das Weltall unendlich ist, denn Gott ist unendlich. Das All ist in gewisser Weise sein Abbild. Daher ist alles Leben auf allen Planeten und Sonnen verbunden im Geist Gottes. Diese Verbindung wird durch eine in allem vorhandene Weltseele realisiert.

Eintritt frei

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