2012 - Kosmische Umwälzungen im Wassermann-Zeitalter

Für das Jahr 2012 wurden tiefgreifende Veränderungen im Kosmos vorhergesagt. Sie können geologische, klimatische und atmosphärische Folgen für Erde und Menschheit mit sich bringen. Aber sie haben auch eine spirituelle Bedeutung für alle diejenigen Menschen, die einen geistigen Weg suchen und ein neues Lebensziel anvisieren. Krisenzeiten bieten die Chance, eine befreiende Höherentwicklung des Bewusstseins zu verwirklichen.

Die kosmische Situation

Wer sich mit dem Stichwort „2012“ befasste, fand und findet noch eine überwältigende Zahl an Informationen, von streng wissenschaftlich bis hoch spekulativ. Jeder muss sich fragen, welche Bedeutung er den vorhergesagten Entwicklungen zuschreibt. Zwar wird jeder Einzelne von den kommenden Ereignissen betroffen sein, doch die Konsequenzen, die er daraus zieht, werden von seinem gegenwärtigen Bewusstseinshorizont bestimmt.
Wenn man kosmische Veränderungen dieses einen Jahres in den großen Zusammenhang des makrokosmischen Geschehens stellt, wird deutlich, dass die Momentaufnahme „2012“ nur ein winziger Ausschnitt eines universalen Prozesses ist, der keinen Anfang und kein Ende hat.

An der Grenze

Charakteristisch für das Leben in der begrenzten Welt von Raum und Zeit ist Veränderung – und zwar auf der Basis der Vergänglichkeit. Deshalb konnte es der Menschheit nie gelingen, das „Paradies auf Erden“ dauerhaft und endgültig zu verwirklichen.
Aus eigener Erfahrung kennen wir das Gesetz der unablässigen Veränderungen. Es ist das beständige Pendeln zwischen zwei Polen, das niemals zur Ruhe kommt. Das Rad der Geburt und des Todes dreht sich unablässig zwischen Diesseits und Jenseits. Unzählbare Inkarnationen hat das menschliche Wesen hinter sich gebracht, ohne die Unsterblichkeit erreicht zu haben.

Auch kosmische Umwälzungen, wie sie in unserer Zeit auftreten, gehören zu den Erscheinungen des all-umfassenden Uhrwerks und lassen die Zeiger der Evolution ein Stück vorrücken. Das Leben kreiert so zwar immer neue Formen, ohne jedoch das höhere Lebensniveau einer geistigen Existenz zu erreichen. Daher bleibt die Sehnsucht des Menschen nach Unsterblichkeit, Einheit und Liebe unerfüllt.
Gibt es einen Ausweg aus dem endlos kreisenden Weg durch die Zeit? Wie können neue Werte – Vollkommenheit, Allgegenwärtigkeit und Einheit – verwirklicht werden?

Wendepunkt und Neubeginn

Die sich verstärkenden Einflüsse des Tierkreiszeichens Wassermann zeigen eine zweifache Wirkung. Einerseits brechen sie bestehende gesellschaftliche Strukturen auf und stellen Traditionen infrage. Andererseits geben sie allem, was nach Erneuerung strebt, die nötige Schubkraft. Wer bereit ist, in die grundlegende Erneuerung von Seele, Geist und Körper einzutreten, kann die gegenwärtige Krise in eine Chance verwandeln. Er ist in der Lage, die Botschaft in den Energieströmen des Wassermanns mit seinem Bewusstsein zu verstehen und entsprechend darauf zu reagieren. Dieses „erleuchtete“ Bewusstsein ist die beste Vorbereitung auf alle kommenden Ereignisse.

Bei den meisten Menschen basiert die Selbstveränderung auf der Kultivierung der körperlichen Eigenschaften und der Höherentwicklung der Seele. Die Essenz des aktuellen Bewusstseins bleibt jedoch unangetastet. Wer eine strukturelle Veränderung seines gesamten Lebenssystems erreichen will, muss sich mit einer übernatürlichen Kraft verbinden. In diesem Zusammenhang verweisen die alten Weisheiten auf den geistigen Mittelpunkt des Menschen, den Ausgangspunkt jeder wesentlichen Selbstveränderung hin. Dieser Kern stellt die Kraft und die “Landkarte” zur Verfügung, die der Mensch auf seinem spirituellen Weg benötigt. Wenn der innere Quell im Herzen erschlossen ist, beginnt der geistige Kraftstrom zu fließen.

Dieses „lebende Wasser“ enthält den Bauplan, die Baustoffe und die Energie für die Wiedergeburt der „himmlischen Persönlichkeit“. Es ist der unsterbliche Seelen-Zwilling, der in jedem Menschen schläft. Für den sterblichen Menschen beginnt dann eine zweifache Existenz. Er unterstellt das Leben der geistigen Führung seines „unsichtbaren“ Zwillings. Dieser begleitet eine Zeitlang den stofflichen „Bruder“. Beim Tod trennen sich ihre Wege. Die Persönlichkeit geht den Weg allen Fleisches. Der geistige Zwilling des Menschen wird der irdischen Sphäre enthoben und kann die göttliche Welt kraft seiner gleichartigen Schwingung betreten. So ist auf der Basis der Unvergänglichkeit, des geistigen Kerns, die neue Qualität erreicht worden. Jetzt bedeutet Veränderung eine unbegrenzte Entwicklung, ein ewiges Werden. Der Kreis wird zur Spirale.

Eine neue Wirklichkeit

Unabhängig von kosmischen Veränderungen kann sich die Selbsteinweihung des Menschen immer dann vollziehen, wenn ihn der irdische Erfahrungsweg zu einer Grenze geführt hat. Dadurch reift die tiefe Erkenntnis, dass er der Geburtshelfer seines geistigen Zwillings sein kann. Dann hat die sterbliche Gestalt in der Reihe der Inkarnationen zum letzten Mal die Aufgabe des Stellvertreters übernommen. Sie gibt das Staffelholz des Lebens weiter an ihren Zwilling, in dem Bewusstsein, dass sich dadurch der Sinn und die Aufgabe des Lebens auf Erden erfüllt hat.
Ein solcher Mensch ist auf Krisen im äußeren Geschehen, gleich welcher Art, vorbereitet. Er sieht sich als Teil der Schöpfung, geborgen in geistigen Kräften. Er hat die Chance zur Transformation seines Wesens ergriffen. Die Reise zu seinem göttlichen Ursprung kann beginnen.

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