Viele als Heilige geltende Menschen waren auch als Heiler bekannt. Eine besondere Stellung unter ihnen nimmt Jesus Christus ein. Die ihm zugeschriebenen Heilungen lassen sich nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf der seelisch-geistigen Ebene verstehen.
Alle großen Weltreligionen haben Heilige verehrt. Im chinesischen Taoismus gibt es die „Acht Unsterblichen“. Im Buddhismus wird von den acht großen Bodhisattvas gesprochen. Im Judentum sind es die drei Erzväter Abraham, Isaak und Jakob. In der christlichen Tradition finden wir unter den bekanntesten Namen u.a. Hildegard von Bingen, Franz von Assisi oder Mutter Theresa.
Das Leben dieser Heiligen war immer auch geprägt von der Wohltätigkeit und Hilfeleistung den anderen Menschen gegenüber. Dies betraf sowohl die körperliche als auch die psychische bzw. seelische Ebene.
Eine besondere Stellung nimmt jedoch Jesus Christus ein. Die ihm zugeschriebenen außergewöhnlichen Heilungen körperlicher Gebrechen, lassen sich auch auf die seelische und geistige Ebene übertragen.
Er befreite die Menschen vorrangig von ihren seelischen und geistigen Gebrechen. Wer sich bei ihm für die Heilung bedanken wollte bekam zur Antwort: „Dein Glaube hat Dir geholfen“. Diese Antwort deutet daraufhin, dass eine fundamentale Heilung erst dann stattfinden kann, wenn der Mensch eine innerliche Verbindung zur göttlichen Kraft hergestellt hat.
Sein göttlicher Anteil, der Geistfunke wird aktiviert und leitet fundamentale Veränderungsprozesse des Menschen ein.