Denken ist ein großartiges, schöpferisches Vermögen. Jeder Gedanke beeinflusst das Leben und Handeln des Menschen. Wie in einem Saatkorn ist in ihm eine Kraft verborgen, die sich in der Zukunft entfaltet – zum Positiven oder Negativen.
Entscheidend für die Gedanken sind die hinter ihnen wirksamen Energien, denn im Gehirn werden die Energien zu Gedanken. Auf die Art und Schwingung dieser Energien kommt es nun an. Der Weg zu einem neuen Denken führt über das Herz. Viele spirituelle Lehren fordern vom Schüler „mit dem Herzen zu denken“. In dieser Forderung liegt der Schlüssel zur Wiedervereinigung von Fühlen und Denken, von Herz und Haupt. Im Herzen liegt der Berührungspunkt, der den irdischen, sterblichen Menschen mit der ewigen, göttlichen Welt verbindet.
Durch die Öffnung des Herzens stehen dem Menschen dann ganz neue Kräfte zur Verfügung aus denen sein Denkvermögen im Haupt nun schöpfen kann. Diese Kräfte sind frei von seinen Wünschen und Neigungen. Fühlen und Denken sind auf ein höheres Leben abgestimmt. Das Denkvermögen erhebt sich über die persönlichen Bindungen und der Mensch wird wieder „Manas“, Nachdenker der göttlichen Gedanken.
Ein neues Denken bedeutet auch ein neues Bewusstsein - die Entwicklung eines Seelenbewusstseins, das über die Begrenzungen des irdischen Daseins hinausführt.