Die Schriften der Rosenkreuzer lösten Anfang des 17. Jahrhunderts eine starke Bewegtheit in Europa aus. Dieser spirituelle Impuls hält auch heute noch Welt und Menschheit in Bewegung. Das weist darauf hin, dass diese Botschaft die Menschen tief getroffen hat.Anfang des 17. Jahrhunderts sorgten drei Schriften für Aufregung. Eine kleine Gruppe, die sich Rosenkreuzer nannte, veröffentlichte drei Schriften, die als die Rosenkreuzer-Manifeste bekannt wurden. Diese Schriften sind zeitlos und haben auch heute noch dem nach universeller Weisheit suchenden Menschen etwas zu sagen.
Fama Fraternitatis R.C.:Der Ruf der Bruderschaft des Rosenkreuzes (1614) stellt uns vor das Programm einer allumfassenden Reform der Weltsicht, und zwar in Religion, Wissenschaft und Kunst.
Confessio Fraternitatis R.C.:Das Bekenntnis der Bruderschaft des Rosenkreuzes (1615) bekräftigt diesen Ruf durch ein Bekenntnis und umfasst die Grundprinzipien der Bruderschaft.
Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz:Die Alchemische Hochzeit des Christian Rosenkreuz (1616) ist die Einweihungsschrift der Rosenkreuzer. Sie ist die verschleierte, allegorische Geschichte des Christian Rosenkreuz auf seinem Weg zum Einswerden der Seele mit dem göttlichen Geist.
Auch heute kann dieser Weg ein Schlüssel zur inneren Erneuerung sein. In der Gesprächsreihe geht es darum, diesen Schlüssel zu erläutern. Kurze Textstellen vermitteln einen Einblick in die Hintergründe und Absichten dieser Schriften.
Die Themen der einzelnen Abende dieser Reihe:
1. Abend, 20. Januar 2010:
Die Entstehungsgeschichte der sog. Rosenkreuzer-Manifeste
2. Abend, 03. Februar 2010:
Die "Fama Fraternitatis R.C.", 1. Teil
3. Abend, 17. Februar 2010:
Die "Fama Fraternitatis R.C.", 2. Teil
4. Abend, 03. März 2010:
Die "Confessio Fraternitatis"
5. Abend, 17. März 2010:
Wer ist Christian Rosenkreuz?
6. Abend, 31. März 2010:
Die "Chymische Hochzeit" - Testament rosenkreuzerischer Alchemie