Auf den ersten Blick scheint die Bergpredigt eine Reihe von Lebensanweisungen zu sein, von denen der heutige Mensch sich meist überfordert fühlt. Frei von moralischen und mystischen Vorstellungen betrachtet, kann die Bergpredigt jedoch ein Kraftquell sein, der unser innereigenes geistig–seelisches Potential wecken und zum Wachstum führen kann. Wenn es gelingt, einen Blick - frei von theologischen Ansätzen und mystischen Verbrämungen - auf die Bergpredigt zu werfen, kann man erkennen, dass sie im Menschen viel mehr als den Verstand, das Gefühl oder eine moralische Instanz ansprechen will.
Die Bergpredigt enthält Hinweise auf eine andere, ursprüngliche, göttliche Welt und auf die im Menschen verborgene Möglichkeit, Anteil daran zu erhalten.
Sie richtet sich primär an eine tiefere geistig-seelische Dimension im Menschen, die darauf wartet, sich wieder entfalten zu können. Die Impulse aus dieser Dimension sind es, die den Menschen zum Suchen nach Wahrheit, Weisheit und ewigen Werten drängen und ihm als ein innerer Kompass dienen können.
Die Themen der einzelnen Abende aus der Reihe „Die Bergpredigt“:
9. März 2010, 4. Abend: Der Friede, der allen Verstand übersteigt
16. März 2010, 5. Abend: Auf dem Weg ins Innerste
23. März 2010, 6. Abend: Das Licht verwirklichen
Beginn jeweils um 19:30 Uhr.