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Die Alchemie der Rosenkreuzer

„Wer Gold machen will, muss mit dem Gold beginnen.“ So verschlüsselten die alten Alchemisten ihre wahre Absicht, nämlich die göttliche, unsterbliche Seele - das Gold -  in sich zu verwirklichen. Der Mensch mit seinem Ich kann keine göttlichen Kräfte aufrufen.

Er trägt jedoch ein feuriges Prinzip in seinem Herzen - den Geistfunken. Wenn er sich durch Selbsterkenntnis diesem göttlichen Feuerprinzip nähert, kann es in seinem Wesen zur seelischen Läuterung wirksam werden. Der Alchimist bezeichnet diesen Prozess als eine Verwandlung des Bleis der Natur der irdischen Seele, in das Gold des Geistes. Mit diesem Prozess ist eine tiefe Veränderung verbunden, die den Menschen mit einer ganz anderen Welt - der göttlichen Naturordnung - verbindet.

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Der Dichter Novalis und die Alchemie

Die alten Alchimisten suchten den Stein der Weisen, der unedle Metalle in Gold umwandelt. Für Novalis ist ein wahrer Alchimist, wer den Stein in sich selbst findet. Der Sinn der Alchimie ist die Verwandlung des Menschen.

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Phönix und Pelikan - durch das Selbstopfer zur Auferstehung

Er stirbt durch Feuer und wird aus seiner Asche wieder neu geboren – der Feuervogel Phönix, Sinnbild für die Auferstehung durch den Heiligen Geist. Damit auch der Geist des Menschen zum Phönix werden kann, ist ein Selbstopfer nötig, das uns der Pelikan zeigt.

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