Das menschliche Wesen ist vielschichtig - eine kleine Welt, ein Mikrokosmos von Lebensenergien verschiedener Abstufungen. Die Persönlichkeit ist das endliche Ausdrucksmittel für die darin verborgene Ewigkeit.
Im westlichen Kulturkreis herrscht die Meinung vor, dass man nur einmal lebt. Östliche Religionen sprechen dagegen von einer Kette von Inkarnationen. Die Rosenkreuzer sehen den Menschen als ein zweifaches Wesen. In der sterblichen, sichtbaren Form ist ein unsterbliches Wesen verborgen, das aus einem anderen Lebensfeld stammt und dorthin zurückkehren möchte. Dieses nicht erlöste Wesen ist der ursprüngliche Mensch, von dem gesagt wird, er sei der göttliche Bewohner des Universums.
Der äußere Mensch, die Persönlichkeit, ist nur ein irdisches Ausdrucksmittel für den darin verborgenen Gott. Dieser Gott wandert in einer Kette von Inkarnationen zwischen zwei Welten, dem Diesseits und dem Jenseits, hin und her, bis die in ihm verborgene Ewigkeit wieder zum tragenden Bestandteil seines Lebens wird.
Dieser Seminarabend ist der dritte von insgesamt sechs Abenden der Reihe „Die Universelle Weisheitslehre und der Rosenkreuzer-Weg“.
Bisherige Veranstaltungen:
Die Zeit von Aquarius und das Göttliche im Menschen
Beschleunigung ist ein Phänomen unserer Zeit, das viele Menschen als beunruhigend empfinden. Ursache dafür sind neue atmosphärische Spannungen der beginnenden Aquarius-Ära, die eine Verwandlung des menschlichen Wesens einleiten.
Mensch - Erde - Universum. Ist die Welt ein Zufallsprodukt?
Hinter der dualen Welt steht eine Welt der Einheit, die zutiefst mit dem Wesen des menschlichen Herzens verbunden ist. Wer das Leben aus dieser Einheit betrachtet, sieht Mensch, Erde und Universum mit ganz neuen Augen.