Der Clown hatte ein lachendes und ein weinendes Auge. Er berührte meine Seele, und am Abgrund zwischen Fröhlichkeit und Traurigkeit tat sich eine Tür auf.
Unzählbar sind die Aspekte des Miteinanders von Mensch und Tier. Beide sind einander ähnlich und doch verschieden. Sie jagen, töten und verzehren einander und lieben sich doch oft wie Geschwister. Von seinem tierischen Weggefährten kann der Mensch auch lernen.
„Wach sein ist alles“ sagt Gustav Meyrink in seinem Buch „Das grüne Gesicht“. Aus Meyrinks Sicht sind die meisten Menschen nicht wach, sondern in einem Netz aus Träumen und Betäubungen gefangen, die dem Tod gleichen.
„Das Leben ist nur der Traum eines Traumes, aber wach sein ist anderswo“, hat Rainer Maria Rilke zu seiner Zeit erkannt. Auch der Schriftsteller Hermann Hesse spürte, dass die wahre Bestimmung des Mensch im Herzen verborgen liegt.
Exotische Länder, andere Kontinente, zum Mond fliegen: Die Sehnsucht, andere Welten zu entdecken, ist so alt wie die Menschheit selbst. Sie weist auf die Erinnerung an ein Zuhause hin, das seit langer Zeit vergessen wurde.
Manchmal passiert es einem Menschen, dass er sich auf der langen Reise seiner Lebenserfahrungen plötzlich wie in einer Wüste fühlt. Er sieht sich verloren in der Dürre. Aber in dieser Einöde kann er seine Bestimmung als Mensch erkennen.
Wenn Menschen altern, verlieren sie nicht nur ihre Jugend, sondern häufig auch ihren Lebenssinn, denn der Tod naht. Dabei ruht in ihm ein Samen, der wachsen will und ewig lebt.
Es gibt kaum einen stärkeren Gegensatz als Mann und Frau in dieser Welt. Missverständnisse sind häufig die Folge. Doch beide haben eine gemeinsame Aufgabe.
Suchen und Finden auf dem spirituellen Weg ist etwas sehr Persönliches. Jeder hat seine eigene „Geschichte“ darüber, wie die mystische Pforte durchschritten wurde. Diese Geschichte wird von einer Rosenkreuzerin im Lectorium Rosicrucianum erzählt.
Wer Weisheit sucht und sich nach dem Licht sehnt, wählt einen besonderen Weg, der sich schwer in Worte fassen lässt. In einem Gespräch mit einem Freund tauchte dazu eine erstaunliche Analogie auf.