Das Planetensystem bildet spirituell gesehen mit der Sonne einen Körper
Die Wassermannperiode hält für die Erde und ihre Bewohner völlig neue Möglichkeiten bereit. Die Einflüsse der Mysterienplaneten Uranus, Neptun und Pluto brechen sich bereits Bahn. Jetzt kommt es darauf an, wie der Mensch reagiert.
Das All beeinflusst das Leben auf der Erde. Elektromagnetische Felder erfüllen das Universum; Sterne und Planeten senden Strahlungen aus. Nichts und niemand kann sich ihnen entziehen, auch der Mensch muss auf sie reagieren. Denn der Körper des Menschen besteht prinzipiell aus denselben Bausteinen wie die Erde, die Planeten und die Sterne. Dadurch ergibt sich zwischen dem Menschen und den Himmelskörpern eine enge Verbindung. Durch die Bewegungen der Sterne verändern sich die Einflüsse, und die kosmische Strahlung wirkt auf alle Menschen ein, unmittelbar oder indirekt durch Atmung und Nahrung.
Die derzeitigen neuen Strahlungsbedingungen durch das anbrechende Wassermann-Zeitalter erzeugen auf der Erde eine allgemeine Vibrationserhöhung, die sich bereits in den Veränderungen vieler Umwelt- und Naturprozesse abzeichnet – vor allem aber im Verhalten des Menschen. Dabei spielen die Energien, die durch Uranus, Neptun und Pluto frei werden, eine besondere Rolle.
In der Universellen Weisheitslehre verkörpern alle Planeten göttliche Prinzipien, Kräfte und Gesetze. Dabei kommt den sogenannten Mysterienplaneten Uranus, Neptun und Pluto eine besondere Bedeutung zu. Sie sind jenseits der „Pforte des Saturn“ angesiedelt, also jenseits der schon von alters her bekannten Planetensphäre unseres Sonnensystems. Die Mysterienplaneten wurden erst im 18., 19. und 20. Jahrhundert nacheinander entdeckt und damit für die Menschheit relevant. Sie gelten esoterisch als Übermittler von Energien außerhalb unseres Sonnensystems, die künftig die Grundlage des Lebens auf der Erde prägen werden.
Der Mensch soll das göttliche Selbst verwirklichen
Die von Uranus, Neptun und Pluto ausgehenden Einflüsse wollen den Menschen auf ein neues Bewusstsein vorbereiten. Sie bauen nicht an der äußeren Gestalt des Menschen, denn an ihr gibt es nichts mehr zu bauen. Sie beeinflussen ihn in seinem innersten Wesen, jagen ihn in einen großen Lebenskonflikt, der größer ist, als es je zuvor der Fall war. Sie drängen ihn zu einer tiefgreifenden Veränderung. Der Mensch hat zwei Möglichkeiten: Er kann negativ darauf reagieren, dann bindet er sich noch fester an die Erde. Er kann positiv auf die neuen Strahlungen reagieren, dann hat er die Möglichkeit, seine Egozentrik aufzugeben und an einer inneren Verwandlung mitzuwirken, der Transfiguration. Das ist die geheimnisvolle Wiedergeburt des neuen, göttlichen Menschen.
Der Anfangspunkt dafür liegt im menschlichen Herzen beschlossen, einem letzten Funken, der aus der göttlichen Natur übriggeblieben ist. Die Rosenkreuzer nennen diesen Funken die Rose des Herzens. Wer sich ihr aus innerer Not zuwendet, weil er sich in dieser Welt nicht zu Hause fühlt, für den halten Uranus, Neptun und Pluto große Möglichkeiten bereit. Denn sie helfen ihm, über die Grenze zu gehen und die innere Verwandlung zu vollziehen.
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